Links die mit dem Einkaufskorb-Symbol versehen sind, verweisen auf  die Webseiten meiner Partner eBay und Amazon. Weitere Infos!

Produkttest Ryobi Heckenschere RY18HT55A-O

Bei dem folgenden Artikel handelt es sich um einen unabhängigen Produkttest meinerseits. Ich wurde und werde weder von dem Hersteller der genannten Produkte für diesen Artikel bezahlt noch wurde ich vom Hersteller der genannten Produkte aufgefordert diesen Artikel zu verfassen. Dieser Produkttest spiegelt meine eigene Meinung wieder.

Links die auf die Partnerwebseite eBay führen, mit denen ein kommerzieller Hintergrund meinerseits verfolgt wird (Affiliate-Links), sind im Text an entsprechender Stelle als solche gekennzeichnet.
Und nun viel Spaß beim Lesen!

Inhalt

Inhalt

Die Ryobi Heckenschere

Ryobi Heckenschere

Gartenarbeit ist zwar ein notwendiges Muss für einen gepflegten Zustand, aber es lohnt sich. Um diese Arbeit nun ein bisschen leichter zu gestalten, habe ich mich für eine akkubetriebene Heckenschere entschieden. Dabei fiel meine Wahl auf die Akku-Heckenschere von Ryobi. Für mich deshalb perfekt, da es sie im Bundle mit dem Rasentrimmer inkl. eines Akkus und Ladegerät gab. In diesem Artikel, möchte ich aber nur die Heckenschere betrachten. Der Rasentrimmer bekommt einen eigenen Artikel.

Gesucht, gefunden und gleich bestellt, dauerte es 3 Tage und das Paket war da. Zur Verpackung kann man nichts großartig sagen, deswegen einfach ein Bild dazu. Die beiden Geräte sind ziemlich kompakt verpackt gewesen und überraschend leicht. Beide Geräte, das Ladegerät und der Akku bringen gerade mal 5,5 kg auf die Waage. Die Montage der Heckenschere fiel aus, da das Gerät fertig montiert und theoretisch Einsatzbereit geliefert wird, wenn da nicht der Akku wäre. Dieser muss zunächst einmal geladen werden, da die Vorladung durch den Hersteller nicht ausreicht um einen Test durchzuführen.

Ryobi-Akku

Bei dem Akku-System von Ryobi handelt es sich um ein 18V Lithium-Ionen Akku-System. Die Akkus werden in verschieden Speicherabstufungen angeboten. Im Bundle enthalten ist ein 2.0Ah Akku. Dieser soll laut Herstellerangaben im Rasentrimmer für 20 Minuten und in der Heckenschere für 24 Minuten Laufzeit sorgen. Außerdem wurde mir, durch eine zum Zeitpunkt des Kaufes gültige Aktion, ein weiterer 1.5Ah Akku geschenkt. Allerdings sind für diesen Akku keine Zeiten angegeben.

Die Erstladung, mit dem 2.0Ah Akku, hat knappe 45 Minuten gebraucht, dann zeigte das Gerät vollständig geladen an. Nun konnte der Akku in die Heckenschere eingesetzt werden und los gehts. Bewerten möchte ich das Handling, die Verarbeitung und die Arbeitsleistung.

Ryobi-Ladegerät

Mitgeliefert wird das kleine Ladegerät von Ryobi, welches auf den Akku aufgesteckt wird. Das Typenschild des Ladegerätes führt leider etwas in die Irre. Angegeben sind 50 Watt. Rechnet man die Ladeleistung aus den Angaben von Spannung und Strom nach, ergibt sich daraus jedoch nur 27 Watt. Wäre schade, wenn die restlichen 23 Watt die Verlustleistung des Netzteiles wären.

Das Handling

Die Ryobi Heckenschere ist mit ihren 3 kg (inkl. 2.0Ah Akku), meiner Meinung nach, ein Leichtgewicht. Wie bei anderen Heckenscheren mit Akku ist das Gerät erst nach dem Einsetzen des Akkus, aufgrund der Gewichtsverteilung, ausgeglichen und liegt gut in der Hand. Im Haltebügel ist ein Sicherheitsschalter integriert, der zum Betrieb des Scherenblatts betätigt werden muss. Somit ist, ohne Manipulationsmaßnahmen, ein Einhandbetrieb nicht möglich.

Der Sicherheitsschalter geht um die gesamte Grifffläche, sodass er in nahezu jedem möglichen Winkel auch betätigt werden kann. Ein Manko an dieser Stelle: die schwerste Stelle der Heckenschere befindet sich auf Höhe des Haltebügels. Dort ist der Motor und die Verbindung zum Scherenblatt verbaut. Das Gewicht führt beim Anheben dazu das der Sicherheitsschalter nahezu permanent betätigt ist und ein kontrolliertes Loslassen erschwert. Bei der anderen Hand ist zwar die Last genau auf der anderen Seite, da dort der Griff gegen den Handballen drückt, aber für mich gehört dazu, dass jeder Schalter im Betrieb kontrollierbar sein sollte.

Beim Arbeit lässt sich die Heckenschere, dank des geringen Gewichts, gut halten und Richtungs- sowie Seitenwechsel sind kein großer Aufwand. Genauso sind großflächige Schwünge kein Problem und so kann man gut und gerne 50cm über seine eigene Körpergröße hinaus schneiden.

Die Verarbeitung

Wie bei allen aktuell erhältlichen Geräten, sei es Gartengeräte oder Werkzeuge jeglicher Art, besteht der Hauptkorpus aus Hartkunststoff. Dies ist aber in der heutigen Zeit kein Zeichen mangelnder Qualität mehr. Moderne Kunststoffe sind ziemlich gut in ihren Eigenschaften was Stabilität, Bruchverhalten und Alterungsbeständigkeit angehen. Die Verarbeitung der Heckenschere macht einen sehr guten Eindruck und eine hohe Passgenauigkeit ist zu erkennen. Nirgends findet man Ecken die beim Spritzen der Korpusteile entstehen und die Spalte passen gleichmäßig gut.

Das nächste was ins Auge fällt ist das Scherenblatt. Dies besteht aus zwei Stahlscheren, die aneinander vorbei gleitend auf einer dritte Stahlschiene montiert sind. Der Schliff macht einen hochwertigen Eindruck und das bereits aufgetragenen Schmiermittel verteilt sich gleichmäßig auf der gesamten Länge und bildet einen sauberen Schmierfilm.

Darüber befindet sich eine Aluprofilschiene auf dem das sog. Hedge Sweep gesteckt werden kann. Wofür dieser Aufsatz gut ist habe ich allerdings noch nicht ganz in Erfahrung bringen können. Wenn einer von euch dazu etwas sagen kann, dann würde ich mich über einen Kommentar freuen

Die Taster mit denen die beiden Schalter für den Betrieb der Heckenschere betätigt werden, klingen schwer und robust. Es lässt auf eine hohe Schaltfrequenz schließen, was wünschenswert ist.

Auf den ersten Blick, macht die Heckenscheren also einen sehr guten und hochwertigen Eindruck. Also wird es Zeit mal zu schauen, wie es sich mit ihr Arbeiten lässt und wie gut die Schnittkraft und -Leistung ist.

Die Arbeitsleistung

Es wird also Zeit, dass ein Busch etwas von seinem Blattwerk verliert. Ein passendes „Opfer“ wurde in meinem Garten schnell gefunden. Es musste ein Busch gegenüber von einer Kinderschaukel gekürzt werden, da seine Äste und Blätter bereits in den Radius der Schaukel rankten. Da der Busch allgemein sehr üppig war und die letzten zwei Jahren gut gedeihen konnte, darf er auch etwas von seinem Blattwerk einbüßen.

Nachdem die gewünschte Form und der Zustand des Buschinneren geprüft wurden, kann losgelegt werden. Das vorherige Prüfen halte ich deshalb für wichtig, da es sonst passieren kann das man seine gewünschte Form in die Hecke oder den Busch schneidet, sich dahinter aber kein Blattwerk mehr befindet und der Busch dann kahle Stellen vorweist.

Der Abstand zwischen den einzelnen Scherenblätter beträgt ca. 2cm. Es sind also auch der ein oder andere dickere Ast kein Problem, zumindest theoretisch. Dies ist aber bei meinem Versuchsschnitt nicht der Fall, daher sollte alles klappen.

Es wird also einmal der Bereich rund um die Schaukel frei geschnitten. Durch das geringe Gewicht der Heckenschere, neigt man dazu auch schneller das Scherenblatt durch die Hecke zu führen. Dies bewirkt aber das einige der Äste nicht richtig getroffen werden. Daher ist es ratsam seine Arbeitsgeschwindigkeit anzupassen. Hat man aber denn passenden Rhythmus gefunden, sieht das Schnittergebnis perfekt aus.

Ingesamt wurden von mir noch drei weitere Hecken geschnitten was ca. eine viertel Stunde gedauert hat. Die Akkuladung hat wie erwartet durchgehalten und es war auch keine Leistungseinbruch zu bemerken. Daher sind die Daten, mit der der Hersteller sein Produkt bewirbt, durchaus realistisch.

Fazit

Wie von akkubetriebenen Geräten nicht anders zu erwarten, macht die Arbeit mit der Ryobi Heckenschere durch die hohe Flexibilität und die Bewegungsfreiheit Spaß. Die Verarbeitung und die Qualität machen einen guten Eindruck und lassen sich mit dem Preis durchaus vereinbaren.
Dazu kommt, dass mit dem Ryobi Akkusystem der Betrieb weiterer Geräte möglich ist. Und davon gibt es ein Menge. Aktuell wirbt Ryobi mit 150+ Geräten die mit dem 18V Akkusystem kompatibel sind.

Da sich in meinem Garten nur kleine Büsche und Hecken befinden, die von Zeit zu Zeit mal etwas getrimmt werden müssen, kann ich nicht beurteilen wie es sich mit meterlangen Hecken bezüglich der angegebenen Akku-Laufzeit verhält. Es könnte daher ratsam sein in einen zweiten Akku zu investieren. Vielleicht sogar in den großen 5.0Ah Akku den Ryobi im Sortiment hat.

Das im Abschnitt Handling beschriebene Manko lässt sich mit ein wenig Übung in den Griff kriegen. Ansonsten sind mir bisher keine nennenswerten Defizite aufgefallen. Wer also eine gute Akku-Heckenschere sucht und bereits ein Auge auf die Ryobi Heckenschere geworfen hat ist definitiv auf der richtigen Spur.

Wenn dir mein Artikel gefallen hat, würde ich mich über einen Kommentar und das Teilen auf sozialen Netzwerken freuen. Hast du Interesse an dem von mir getesteten Produkt, siehst du es hier verlinkt:

Stay Connected

More Updates

Ready2plugin – Was steckt hinter dem Hype?

Seit einiger Zeit kursiert im Netz und in den sozialen Medien ein Hype um ein System, dass es einem ermöglichen soll mittels Steckersolargeräten (Balkonkraftwerk) bis